"Wir arbeiten keine Routinetätigkeiten ab, sondern haben immer wieder neue, spannende Projekte"

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Interview

Herbert Krutina

Herbert Krutina - Vorstandsmitglied

Die Antworten gab Herbert Krutina, Vorstandsmitglied der STRABAG AG, Unternehmensbereich Südosteuropa.



Herr Krutina, wie sieht ein typischer Tag bei Ihnen im Unternehmen aus?

Das hängt davon ab, ob Sie auf einer Baustelle oder bei uns in der Zentrale tätig sind. Auf der Baustelle gleicht kein Tag dem anderen: Das Baugeschäft ist ein Projektgeschäft, und da kann es schon mal passieren, dass Sie den ganzen Plan vom Vortag über den Haufen werfen müssen, weil das Wetter nicht mitspielt, irgendwelche Materialien Qualitätsprobleme haben oder der Arbeitsfortschritt anders als geplant ist. Wer bei uns auf der Baustelle arbeitet, muss daher improvisieren können und sich auch mal auf geänderte Bedingungen einstellen. In der Zentrale ist der Tag leichter planbar. Wir sind arbeitsteilig organisiert, jeder ist für seinen Teil verantwortlich und arbeitet das ab.


Bleiben wir gleich bei einem Tag im Büro: Wo wird bei Ihnen gegessen, geplaudert und geraucht?


Wir haben eine Kantine im Haus, die bei ihrem täglich frischen Angebot auf ein ausgewogene Ernährung achtet. Serviert wird das Essen im Dachgeschoss - da können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei einem wunderschönen Ausblick über Wien zusammen essen und sich austauschen. Zusätzlich gibt es in jedem Stockwerk noch drei Teeküchen, wo man sich treffen und Kaffee trinken kann. Geraucht werden darf bei uns nur im Raucherraum oder vor dem Gebäude - wir waren eines der ersten Bürohäuser Wiens, das komplett rauchfrei war. Auch wenn es anfänglich Widerstände dagegen gab, sind mittlerweile fast alle mit dieser Lösung zufrieden.

Tauscht man sich auch anderweitig aus, Stichwort Feedback?


Selbstverständlich. Einmal im Jahr gibt es das verpflichtende Mitarbeitergespräch zwischen Führungskräften und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Rahmen dieser Einzelgespräche hat jeder die Möglichkeit, dem oder der Vorgesetzten Rückmeldung zu geben.

Der Austausch auf gleicher Ebene findet in Arbeitsgesprächen statt: Durch die Projektorientierung im Baugewerbe finden sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alle ein bis zwei Jahre in einem neuen Team wieder. Da kann es anfangs schon mal Startschwierigkeiten geben. Die muss man in Gesprächen ausräumen, bis alle Aufgaben verteilt und die Verantwortlichkeiten festgelegt sind. Gerade in dieser Phase finden Feedbackgespräche häufig statt, um alle Tätigkeiten neu zu koordinieren und die Gruppe zusammenzuschweißen. Das ist einerseits eine Herausforderung, auf der anderen Seite hat man aber immer wieder neue Aufgaben und andere Kolleginnen und Kollegen. Bei uns kommt keine Langeweile auf: Wir arbeiten keine Routinetätigkeiten ab, sondern haben immer wieder neue, spannende Projekte.

Wo gearbeitet wird, gibt es auch Erfolge. Wie werden diese bei Ihnen gefeiert?


Früher wurde abends öfter auf einen Auftragserfolg angestoßen. Mittlerweile werden diese Dinge eher im kleineren Rahmen zelebriert. Trotzdem gibt es aber im Laufe des Jahres Gelegenheiten, miteinander anzustoßen: Beispielsweise am letzten Arbeitstag zu Jahresende oder wenn jemand Geburtstag hat.

Engagiert sich Ihr Unternehmen auch in sozialen Projekten?


STRABAG ist aktive Unterstützerin der Concordia Sozialprojekte, die in verschiedenen Ländern Häuser aufkaufen und diese zu Sozialzentren ausbauen. Wir haben eigens für diesen Zweck einen Bauleiter permanent für die Organisation abgestellt, der die Projekte vor Ort mit Know-how unterstützt und aktiv am Bau beteiligt ist.

Darüber hinaus unterstützen wir den Verein Ute Bock, der Asylwerbenden in Wien eine Unterkunft bietet. Wir versuchen, ausgewählte Projekte zu begleiten, die dafür aber intensiv.


Eine private Frage zum Schluss: Was war Ihr schönster Moment in der Firma?


Im Rahmen meiner Laufbahn hier im Unternehmen habe ich immer wieder die Abteilungen gewechselt, und ich kann mich noch gut an eine Jahresabschlussfeier erinnern, bei der ich sehr persönlich aus meiner Stammdirektion verabschiedet wurde. Von der Wertschätzung und Aufmerksamkeit, die mir da entgegengebracht wurde, habe ich einige Zeit gezehrt.
Genau das versuche ich auch meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu vermitteln, die die Organisation verlassen oder die Abteilung wechseln: Ich möchte ihnen das Gefühl geben, dass sie uns nicht im Stich lassen, sondern in einen neuen Lebensabschnitt eintreten, für den wir ihr oder ihm alles Gute wünschen - genau, wie es eine große Familie tun würde.


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short facts
  • Anzahl Mitarbeiter/innen: Knapp 10.000 in Österreich, rund 73.000 weltweit
  • Gleitzeit: Nein
  • Minuten zum nächsten Supermarkt: 0,5
  • Bürohund: Nein
  • Dresscode casual oder business: Beides
  • Mitarbeiter-Events: Sportveranstaltungen, Weihnachtsfeiern, Team-buildings




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Telefon: +43 4242 3033-0
Email: karriere@strabag.com

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